In den Bergen kann sich das Wetter rasch ändern und die Tour dadurch wesentlich anstrengender werden. Daher ist es wichtig, den jeweils neuesten Wetterbericht zu hören oder zu lesen. Man sollte auch stets den Erfahrungen der Ortsansässigen vertrauen.

Aber bei gutem Wetter können Sie auch die Mitternachtssonne erleben.

Alle Fjällstationen und die meisten Berghütten und Hotels im Gebirge schlagen die örtlichen Wettervorhersagen an. Häufig können Sie diese Information auch auf den Webseiten der Anlagen bekommen. Die Prognosen sind außerdem auf dem Anrufbeantworter des Meteorologischen Instituts (SMHI) zu erfahren.

Mitternachtssonne
Im Frühsommer scheint die Sonne nördlich des Polarkreises rund um die Uhr. Hier finden Sie einige der besten Orte, an denen Sie die Mitternachtssonne erleben können.

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Wirkungen des Windes im Winter gemessen in Metern pro Sekunde (m/s)

8-11 m/s
Frischer Wind

Gegen den Wind zu gehen wird anstrengend. Schnee peitscht das Gesicht. Meist flaches Schneetreiben, aber zuweilen mehr als mannshoch.
 
11-14 m/s
Frischer Wind
Äußerst anstrengend, gegen den Wind zu gehen. Mannshohes Schneetreiben bei Pulverschnee, flacheres auch bei härterer Schneeoberfläche.

14-17 m/s
Starker Wind

„Warnung vor stürmischem Wetter.“ Beginnende Orientierungsprobleme. Die meisten empfinden den Wind jetzt als „Sturm“. Dichtes Schneetreiben verringert die Sicht bis auf wenige hundert Meter. Schwierig, die Gruppe zusammenzuhalten.

17-21 m/s
Starker Wind

„Warnung vor sehr stürmischem Wetter“. Unmöglich, sich zu orientieren, schwierig, markierten Pfaden zu folgen. Auch bei Rückenwind anstrengend, Ski zu fahren. Äußerst schlechte Sicht, schwierig, die Skistöcke zu benutzen.

21-24 m/s
Starker Wind

Wind und Schneetreiben machen es unmöglich, auf Skiern voranzukommen. Äußerst schwierig auch bei Rückenwind. Fast keine Sicht.

25 – 32 m/s
Sturm
Man kann sich nicht mehr aufrecht halten. Lebensgefahr.

33 m/s und mehr
Orkan
Man wird einschließlich Ausrüstung weggeweht und dürfte kaum überleben können.


Warnungsgrenze für stürmisches Wetter


Seit Winter 1996 ist die Warnungsgrenze von 11 m/s auf 14 m/s heraufgesetzt.
Wenn im Gelände große Mengen Pulverschnee vorliegen oder anhaltender Schneefall zu erwarten ist, wird die Warnung auch schon bei Windgeschwindigkeiten zwischen 11 und 14 m/s erteilt.

Wegen des Abkühleffekts wird die Warnung auch schon ausgefertigt, wenn der Wind bei Temperaturen unter – 7 Grad stärker als 11 m/s ist.

Warnung vor „sehr stürmischem Wetter“ wird erteilt, wenn stärkerer Wind als 17 m/s erwartet wird.