Welche Größe brauche ich und welche Art soll ich wählen? Hier bekommen Sie einige Ratschläge.

Für Tagestouren brauchen Sie einen Rucksack von etwa 40 Litern Größe. So haben Sie Platz für etwas Proviant, Regenschutz, einen Extrapullover für die Pause, ein wenig für die Erste Hilfe sowie im Winter für den obligatorischen Windsack und den Spaten.

Für eine mehrtägige Tour zwischen den Berghütten des STF brauchen Sie etwa 55 Liter Rucksackvolumen. Sie können dann auch ein Reiselaken oder einen Schlafsack, Hygieneartikel, Kleidung zum Wechseln, etwas mehr Proviant und vielleicht eine Campingküche mitnehmen. Die Menge des Proviants hängt davon ab, ob Sie sich gänzlich selbst versorgen oder Ihr Essen jeweils in den Hütten kaufen möchten.

Wenn Sie im Zelt oder Schneebiwak übernachten wollen, brauchen Sie entsprechend mehr Volumen. Statt einen noch größeren Rucksack zu tragen, können Sie auch einen Schlitten ziehen. Proviant für mehrere Tage, Campingküche, Zelt, Schlafsack und Unterlage nehmen viel Platz in Anspruch. Da müssen Sie schon mit 80 Litern oder etwas mehr rechnen.

Mit oder ohne Tragerahmen?
Rucksäcke mit kräftigem Außenrahmen eignen sich für schwerere Lasten und geben dem Rücken mehr Lüftung. Außerdem können die Gepäcksäcke mit oberen oder unteren Extrabeuteln ergänzt werden, sodass ein derartiger Rucksack ratsam für längere Touren mit Zelt ist.

Ein Rucksack mit eingenähtem Rahmen oder ganz ohne Rahmen, ein so genannter Softpack, schmiegt sich mehr an. Er liegt enger und stabiler am Rücken und ist daher günstig beim Skifahren.

Packung gleichmäßig verteilen
Zum besseren Gleichgewicht und zum bequemeren Tragen sollten die schwersten Sachen oben und nahe am Rücken liegen, wenn Sie zu Fuß wandern. Fahren Sie auf Skiern, sollten die schwereren Sachen weiter unten im Rucksack liegen, sodass Balance und Stabilität beim Skilaufen gewährleistet sind.