Sarek
Der Sarek-Nationalpark gehört mit seinen tiefen Tälern und hohen, zackigen Gipfeln zu den beeindruckendsten Landschaften Schwedens.
Hier gibt es hunderte von Bergen, die über 1800 Meter hoch sind. Felshänge, Gletscher und Täler machen die Wanderung zu einem Abenteuer. Man sollte sich allerdings im Vorwege erkundigen, an welchen Stellen man Flüsse durchwaten und sein Zelt aufschlagen kann – der Sarek ist nicht ungefährlich.
Doch viele Wanderer haben vor dem Sarek viel zu großen Respekt. Es stimmt, dass es weder markierte Wanderwege noch Fjällhütten gibt, aber, wer ein bisschen Zelt- und Outdoorerfahrung hat und mit Karte und Kompass umgehen kann, kann auch eine Wanderung im Sarek machen. Man kann sich leicht seine eigene Tour zusammenstellen, indem man einfach die schönsten Täler durchwandert. Es gibt Passagen, auf denen sogar relativ viele Wanderer unterwegs sind; besonders in den Tälern, die am Anfang des Parks liegen.
Saltoluokta ist ein guter Ausgangspunkt. Die wunderschöne Fjällstation kann als Basislager dienen – mit erstklassigen Mahlzeiten als Bonus. Von hier aus erreicht man in einem Tag die Täler Pastavagge und Pielasslätten, auch Herz des Sareks genannt.
Viele wählen auch Kvikkjokk als Einstiegspunkt und wandern von dort nach Norden, um über die STF-Hütte in Aktse weiter ins Rapadal und nach Routesvagge zu gehen. Von Norden aus erreicht man den Sarek am besten per Boot – von Ritsem über den Áhkkájaure-See. Ein imposanter Einstieg am Fuße der Königin von Lappland – dem Berg Áhkká.