Der Padjelantaleden
Padjelanta bedeutet „Das hohes Land”. Doch trotz des Namens ist das Gebiet flacher als der Sarek. Die runden Hügelketten, Hochebenen und die großen Seen bilden eine grünblaue Landschaft, die oft als kontemplativ beschrieben wird.
Hier verläuft der rund 160 Kilometer lange Padjelantaleden, der Padjelanta-Wanderweg, der auch für weniger erfahrene Wanderer geeignet ist. Es gibt zahlreiche Hütten entlang des Weges und nur wenige schwere Abschnitte. Für den gesamten Weg sollte man ungefähr zehn Tage einplanen.
Im Süden beginnt der Weg an der Fjällstation von Kvikkjokk. Man folgt der südlichen Grenze des Sarek und geht durch das Tarradal – erst durch Nadelwald und später durch Birkenwald und über üppige Wiesen. Die Elche sind hier zahlreich und groß. Bei Tarrasluoppal betritt man den Nationalpark und sieht die weiten, sanften Landschaftszüge, die so charakteristisch für Padjelanta sind. Im Westen liegen die großen Seen und im Osten sieht man die spitzen Gipfel des Sarek.
Staloluokta, wo es eine Touristenstation mit einem kleinen Laden und ein Samendorf gibt, ist ein idealer Zwischenstopp. Auch der Hubscharuber, der von Kvikkjokk nach Ritsem fliegt, landet hier. Auf dem Weg nach Norden kommt man durch mehrere Samendörfer, die malerisch an Seen und Flüssen gelegen sind. Hier kann man leckeren geräucherten Fisch kaufen.
Die beiden Hütten in Tarradalen und am See Akkajaure werden vom STF betrieben, die Hütten im Nationalpark dagegen von den Sami. Der Weg endet an der STF-Hütte in Akka beim Samendorf Änonjalme. Per Boot geht es von hier nach Ritsem. Man kann die Wanderung natürlich auch hier beginnen.