Laponia
Padjelanta, Sarek, Stora Sjöfallet und Muddus sind Namen, die Wanderherzen höher schlagen lassen. Diese vier Nationalparks bilden zusammen mit den Naturreservaten Sjauna und Stubba das Welterbegebiet Laponia.
Das Gebiet ist dreimal so groß wie Gotland. Auch Kultur kann man hier entdecken. Die Sami haben hier über Tausende von Jahren ihre Fußspuren hinterlassen. Mehrere Samendörfer liegen in dem Gebiet.
Der westliche Teil Laponias, Padjelanta, ist eine abschüssige Fjällebene mit großen Seen. Eine einmalige Vegetation zieht viele Botaniker nach hierher. Im Sarek-Nationalpark, dem geographischen Mittelpunkt Laponias, erheben sich um die hundert hohe Gipfel. Viele von ihnen sind Gletscher. Zwischen den Bergen winden sich tiefe Täler und reißende Flüsse. Im Norden und im Westen Laponias überwiegen vor allem flache Bergsketten, Sümpfe und Urwald.
Rund um den Sarek gibt es eine Vielzahl an Wanderwegen und Fjällhütten. Im Westen und Süden verlaufen der Padjelanta- und der Norkalotten-Wanderweg. Der Kungsleden führt an der Ostseite des Parks vorbei und geht dann in Richtung Norden zum Kebnekaisemassiv weiter. Wenn man jenseits der Wanderwege unterwegs sein will, bietet sich der Sarek an. Hier gibt es weder Fjäll- noch Windschutzhütten, nicht umsonst gilt das Gebiet als Europas letzte Wildnis.
Am besten kann man eine Wanderung durch Laponia in Saltoluokta, Kvikkjokk, Ritsem oder Staloluokta beginnen. Sowohl in Saltoluokta als auch in Kvikkjokk gibt es Fjällstationen des STF.
Ritsem und Staloluokta sind im Sommer von Kivikkjokk aus per Hubschrauber erreichbar.