Einer der ersten Touristen, die hierher kamen war Cal von Linné, der 1732 während seiner Lapplandreise in Kvikkjokk Station machte. Aufgrund seiner poetischen Naturbeschreibungen kamen mehr und mehr Besucher in diese wunderschöne Gegend.
Kvikkjokk ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren in den Sarek. Das Dorf gehört zu den ältesten schwedischen Siedlungen in Lappland. Im 17. Jahrhundert war Kvikkjokk Mittelpunkt der Region und Zentrum für die Verarbeitung von Silbererz, der in Alkavare im Sarek gewonnen wurde.
In der Nähe des Dorfes treffen sich häufig Botaniker, um die reiche Flora zu begutachten. Aber um die Blumenpracht zu genießen, braucht man kein Experte zu sein.
Das Flussdelta, das sich dort gebildet hat, wo Tarraälven und Kamajokk in den See münden, eignet sich sehr gut für Paddeltouren. Hier kann man auch die berühmten Riesenelche sehen, die von den saftigen Weidewiesen angelockt werden. Geht man ein wenig in das Tal hinein, kann man mit ein bisschen Glück sogar Bärenspuren entdecken.
Oder man macht Tagesausflüge zum nahen Prinskullen oder auf den Vallespiken, der an der Grenze zum Sarek liegt. Geht man auf den 1400 Meter hohen Gipfel hinauf, hat man eine großartige Aussicht über den Nationalpark. Im Norden sieht man den Gipfel des Pårtetjåkka (2000 m ü. N.N.) und unter einem breitet sich das Tal Tjuoltavagge aus. Im Nordosten kann man bis zu den vogelreichen Ebenen des Pårekslätten mit seinen vielen Seen und Sümpfen sehen – ein Muss für alle Vogelliebhaber, die auf dem Kunsgleden nach Norden wandern wollen.
Neben dem Kungsleden, der hier vorbei führt, endet hier der Nordkalotten- und der Padjelanta-Wanderweg.