Nikkaluokta-Saltoluokta
Diese Etappe hat besonderse viele Eindrücke zu bieten. Hier gibt es langgestreckte Täler, großen Seen, weite Hochebenen und die schönsten Aussichten
Wer die Augen offen hält, kann spannende Momente erleben: Ein Elch beim Morgenspaziergang, ein Kletterer auf dem Weg zum Gipfel des Tuolpagorni, oder einen Seeadler, der über dem See Teusajaure nach Futter jagt.
Einige Stunden nach dem Start in Nikkaluokta sieht man eine der am häufigsten fotografierten Bergsformationen des schwedischen Fjälls – ein Bergmassiv mit dem Gipfel des Tuolpagorni in der Hauptrolle. Viele übernachten in der Kebnekaise-Fjällstation, wo man auch ausgezeichnet essen und saunen kann. Die Bergführer der Fjällstation bieten Tagestouren zu den Gipfeln des Kebnekaisemassivs an.
Dann fürht der Weg weiter Richtung Westen, vorbei an steilen Felswänden zwischen Singitjåkka und Skárttoaivi. An der STF-Hütte Singi gelangt man wieder auf den eigentlichen Weg des Kungsleden. Der südliche Abschnitt nach Saltoluokta ist nicht ganz so stark bevölkert, hier wähnt man sich weitab von der Zivilisation. Aber nur eine kurze Tageswanderung entfernt finden sich einige gemütliche Hütten.
Weiter geht es, an tiefen Tälern und weiten Hochebenen vorbei. Die Auf- und Abstiege oberhalb der Baumgrenze sind nicht ganz ohne. Auf den Hochebenen erlebt man beim Anblick der Seen und Berge echte Glücksgefühle. Bei guter Sicht kann man bis zum Sarek-Nationalpark sehen.
Per Boot geht es von der STF-Hütte in Teusajaure zur nächsten Etappe des Kunsgleden, die durch den Nationalpark Stora Sjöfallet führt. Sobald man den See Ahkkajaure erreicht hat, ist man am Ziel. Fast alle Wanderer beenden ihre Tour per Bus, der von der STF-Hütte in Vakkotavare nach Saltoluokta fährt. Dort angekommen, kann man ein paar schöne Tage auf der Fjällstation verbringen, schöne Tagestouren machen und herrliche Drei-Gänge-Menüs genießen.