Kvikkjokk-Ammarnäs
Die Strecke von Kvikkjokk nach Ammarnäs erwandern sich die wenigsten.Vielleicht weil man hier ein Zelt braucht und vorwiegend Birkenwälder und Flusstäler anstatt hoher Gipfel vorfindet.
Aber die Aussicht über die großen Wälder ist beeindruckend, besonders im Pieljekaise-Nationalpark. August und September sind am schönsten – dann verfärbt sich die Landschft gelbrot und die Mücken verschwinden.
Der Weg ist nicht ganz leicht, da es immer wieder hoch und runter geht. Zwischen den Flusstälern und den Hochebenen befinden sich einige hundert Höhenmeter. Mehrere kleine Dörfer, Katen und Hütten geben dem Gebiet einen eigenen Charakter, der sich deutlich von den anderen Teilen des Kungsleden unterscheidet. Einige Male muss man auch längere Strecken per Boot zurück legen.
Einige einfache Hütten finden sich entlang des Weges, wie die Tsielejåkk- und Pieljakaisehütte. Dort kann man übernachten, muss sich allerdings vorab um einen Schlüssel kümmern. Alternativ kann man auch im Dorf Jäkkvikk die Nacht verbringen, das auf halber Strecke nach Ammarnäs liegt. Aber den Rest der Zeit muss man entweder in Windschutzhütten oder im Zelt schlafen. Bei gutem Wetter sind die besten Zeltplätze auf den Hochebenen zu finden.
Für Ornithologen ist das Vogelschutzgebiet Svaipa einen Zwischenstopp wert. Der Weg geht dann weiter über die präriegleichen Ebenen des Björkfjälls. Hier weitet sich der Blick. Der Schlussspurt nach Ammarnäs führt über einen ausgedehnten Berrücken, von wo man eine fantastische Aussicht auf das Flusstal hat. Danach erwartet einen eine gemütliche Herberge, Hausmannskost und Ruhe.