Der Kungsleden
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Katalog auf Deutch

Katalog PDF-format Der Königspfad (KUNGSLEDEN) – zu FuSS und per Ski

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Abisko-Nikkaluokta

Schon 1906 eröffnete der STF eine Touristenstation in Abisko. Zur gleichen Zeit begannen die Arbeiten an einem Königs-Weg zum Kebnekaise. Am nördlichen Ende des Kungsleden erwarten den Wanderer also Wege, die schon seit hundert Jahren genutzt werden.

Hier beginnt der Nationalpark mit seinen Fjällbirken und unter Naturschutz stehenden Orchideen. Viele beginnen in Abisko eine Wanderwoche, die zum Samendorf Nikkaluokta führt.

Am See Abiskojaure erreicht man die Baumgrenze und der Blick über die Berge öffnet sich. Die Gipfel werden langsam höher und die Berge begleitet den Wanderer von jetzt an stetig. Manchmal als sanfter Hintergrund in den kilometerlangern Tälern und manchmal auch in Form beeindruckender Felswände direkt neben dem Weg. Die Landschaft ist reich an Kontrasten. Wenn man den Tjäktjapasset, den höchsten Pass des Kungsleden, passiert hat, der in seiner Kargheit einer Mondlandschaft gleicht, erreicht man kurz darauf die üppigen Wiesen, die den Weg nach Singi säumen.

Der Kungsleden zwischen Abisko und Nikkaluokta, den man auch in entgegengesetzter Richtung wandern kann, bietet nicht nur großartige Landschaften. Entlang des Wanderweges gibt es fünf gemütliche STF-Hütten. Auch die beliebte Fjällstation am Fuße des Kebnekaise ist nicht mehr weit weg. Von der Kultur der Sami kann man entlang des Weges ebenfalls einen Eindruck bekommen – vor allem in Form grasender Rentiere und Samendörfer.

An der STF-Hütte in Singi kann man entweder nach Süden oder nach Osten, Richtung Kebnekaise und Nikkaluokta, weiter wandern. Die meisten folgen hier dem Weg nach Osten, um in der Fjällstation des Kebnekaise eine Pause einzulegen.Von dort kann man auch die Gipfel des Tuolpagorni, des Kebnetjåkka und natürlich des Kebnekaise erklimmen.