Abisko und das Kebnekaisemassiv
Tipp für einen Bekannten

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Nikkaluokta - Ritsem

Eine gute Alternative zur Wanderung zwischen Nikkaluokta und Abisko ist der Abzweig nach Westen, der zur norwegischen Grenze führt. Über Hukejaure gelangt man nach Sitasjaure, das auf gleicher Höhe wie Nikkaluokta liegt.

Der Weg ist rund 75 Kilometer lang und führt durch Gelände, das mit zu den höchst gelegenen Regionen des lappländischen Fjälls gehört.

Der östliche und westliche Teil des Kungsleden sind recht unterschiedlich. Nachdem man die Birkenwälder in Nikkaluokta hinter sich gelassen hat, erhebt sich kurz darauf das ”Dach Schwedens” , der Kebnekaise, über der Landschaft. Nun kann man einige Tage in der Fjällstation verbringen. Bei gutem Wetter sollte man zumindest die Südspitze von Schwedens höchstem Berg besteigen. Spitze Gipfel, wie der des Tuolpagorni umgeben das schmale Tal, wenn man dem Weg weiter nach Osten folgt. Biegt man nach der STF-Hütte in Singi nach Norden ab, wird die Landschaft offener, aber die Berggipfel bleiben unverändert hoch.

Bis hierher folgt die Wanderung dem Kungsleden. Geht man nun weiter in Richtung Sälka, wo einige STF-Hütten liegen, und biegt auf halber Strecke im Čuhčavaggi-Tal nach links ab, kommt man auf den Nordkalotten-Wanderweg. Nun geht man nach Westen Richtung Norwegen. Sobald man das Sälkamassiv hinter sich gelassen hat, wird die Landschaft flacher, trockener und die Pflanzenvielfalt geringer. Hier trifft man nur noch auf wenige Wanderer.

Der See Hukejaure, an dessen Ufer eine STF-Hütte liegt, ist für seine guten Angelmöglichkeiten bekannt. Ringsrum liegen sanfte Hügelketten und einige Sumpfgebiete. Diese Etappe beginnt in einem Samendorf, und endet in einem – in Sitasjaure. Die Landstraße nach Ritsem ist mit einer Schranke versehen und wird nur selten genutzt, aber manchmal hat man Glück und kann per Anhalter weiterfahren, wenn man das letzte Stück lieber fahren möchte.