Abisko und das Kebnekaisemassiv
Tipp für einen Bekannten

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Einmal um den Kebnekaise herum

Das Kebnekaisemassiv ist Schwedens hochalpinstes Gebiet. Ähnlich hoch ist nur noch die Gebirgslandschaft im Sarek. Es ist möglich, einmal um das ganze Massiv herumzuwandern.

Unterwegs sieht man sowohl Samendörfer als auch Gletscher – ein klassisch lappländisches Erlebnis. Start und Ziel für eine solche Wanderung ist die Kebnekaise-Fjällstation. Während der Tour kann man in STF-Hütten übernachten.

Diese Etappe ist gehört zu den variationsreichsten Wandertouren im schwedischen Fjäll. Jeden Tag sehen Natur und Landschaft anders aus. Die flachen Täler auf der Südseite sind von dunklen Steilhängen umgeben. Im Westen liegen weitgestreckte Täler neben hohen Bergen. Und auf der Nordseite bei Nallo gibt es steinige, steile Passagen und Wald, der bei der STF-Hütte in Vistas beginnt.

Schließlich kommt der lange Weg oberhalb der Baumgrenze nach Tarfadalen. Dort zeigt sich der Kebnekaise von seiner dramatischten Seite. Hier sieht man die Gletscher am besten. Nun weiß man es zu schätzen, dass das es nicht mehr weit ist bis zur Fjällstation und überwiegend bergab geht.

Zusammen mit der Strecke nach Nikkaluokta und zurück, sollte man für diese Tour mindestens sieben Tage einplanen. Es gibt auch eine kürzere und schwerere Alternative, die Profis in zwei Tagen schaffen, aber warum hetzen? In einigen Kulturen sind Bergumrundungen eine heilige Handlung – die Tour um den Kebnekaise herum kann in diesem Sinne sowohl eine spirituelle als auch eine physische Reise sein.