Abisko und das Kebnekaisemassiv
Der Abisko-Nationalpark ist ein grüner Einstieg in eine der wildesten Gebirgslandschaften Schwedens. Nach einigen Stunden Wanderung erspäht man zwischen den Birken einen ersten Blick auf so beeindruckende Gipfel wie den Kåtoktjåkka.
Überhalb der Baumgrenze erwartet einen ein Gelände, das weit mehr herausfordert, als man zuerst annimmt. Aber wenn man den markierten Wegen durch das Tal folgt, kann einem nicht viel passieren.
Die Vielfalt ist groß in der Region rund um Abisko und das Kebnekaisemassiv. Blühende Anhöhen und weite Hochebenen lösen sich mit kargen, grauschwarten Gebirgszügen ab. Für einige der steilen Gipfel braucht man eine Kletterausrütung, andere kann man zu Fuß erreichen, wenn man den Weg kennt. Einige Täler sehen aus wie Steinbrüche und wieder andere sind voll blühender Blumenwiesen. Auch Sümpfe liegen in dem Gebiet. Holzplanken bieten den Wanderern sicheres Geleit.
Die Landschaft wird in Richtung Tjäktjapass spürbar höher. Das Kebnekaisemassiv ist nicht mehr weit. Der direkt in Nord-Süd-Ausrichtung verlaufende Kungsleden begleitet einen stetig. Die Berghütten entlang des Wanderweges sind gute Ausgangspunkte für Tagestouren. Auch in den umliegenden Tälern gibt es Wanderwege und Hütten, beispielsweise die STF-Hütte Nallo im Osten und Hukejaure nahe der norwegischen Grenze.
Das Kebnekaisemassiv ist das hochalpinste Teil des Gebietes. Sowohl Gletscher als auch Kletterrouten gibt es hier. Aber auch hier gibt es leichte Wege im Tarfadal und in Ladtjovagge. Die Kebnekaise-Fjällstation bietet Kurse und geführte Touren an – und gutes Essen und Erholung. Nikkaluokta liegt eine Tagestour östlich der Fjällstation und ist der zweite Einstiegspunkt in das Gebiet.