Die norwegischen Nachbarn
Die STF-Fjällstation in Grövelsjön liegt nahe an der nowegischen Grenze. Die Aussicht aus dem Speisesaal könnte auch aus einer Werbekampagne für Norwegens Bergwelt stammen.
Die Bergführer der Fjällstation bieten Touren über die Grenze an, man kann aber auch auf eigene Faust losgehen. Die Wanderwege sind zahlreich und die Norwegische Touristenvereinigung (DNT), das Pendant zum STF, bietet auch Übernachtunsgmöglichkeiten in dem Gebiet an.
Auf der norwegischen Seite wird die Landschaft durch den See Femunden geprägt, der in nord-südlicher Richtung verläuft. Der See ist der drittgrößte in Norwegen und die Gegend um den See herum wird auf Norwegisch Femundsmarka genannt. Die Natur ist voller Kontraste – weite Seen, Sümpfe, Bergbauernhöfe, Waldpartien und kahle Gipfel. Ein Muss ist die Wanderung zum Gipfel des Store Svuku, den Carl von Linné als einen „Riesen zwischen Pygmäen” bezeichnet hat.
Die Fjällstation Svukuriset, die in einem schönen alten Bauernhof liegt, ist soetwas wie der Sammelpunkt auf der östlichen Seite des Femunden. Auf dem See gibt es Passagierverkehr. Per Boot und mit guten Schuhen kann man es bis nach Røros schaffen. Wenn man dann auf der östlichen Seite bleibt, kann man weiter nach Valdalen oder Røvollen gehen.
Eine besonders schöne Rundtour ist die Wanderung von Grövelsjön über die norwegische Seite zum Naturreservat Rogen in Schweden. An der STF-Hütte Skedbro biegt man auf den Weg von Grövelsjön nach Tänndalen ab, eine Drei-Tages-Tour führt einen zurück zur Fjällstation in Gröveslsjön. Die hügelige Landschaft im Naturreservat wird bald von sanften Bergen in Dalarna abgelöst. Diese Tour kann natürlich auch in umgekehrter Richtung gewandert werden.